Live-Werte auf dem Mac: dein Smart Home in der Menüleiste
Ist das Küchenfenster offen, brennt noch Licht? Ein statischer Kanal holt die aktuellen Werte aus Home Assistant oder von einem MQTT-Broker live in die Menüleiste, und mit Schaltern und Reglern im Menü steuerst du dein Zuhause direkt von dort. Icons und Pipelines machen daraus genau die Anzeige, die du willst. Das Video zeigt dir in knapp fünfeinhalb Minuten, wie es geht.
channelBar für macOS zeigt dir nicht nur Nachrichten. Ein statischer Kanal holt die aktuellen Werte aus deinem Smart Home live in die Menüleiste, und mit den passenden Schaltern und Reglern in seinem Menü steuerst du dein Zuhause direkt von dort. Die Werte kommen aus Home Assistant oder von einem MQTT-Broker. Als Beispiel entsteht hier ein Kanal für einen einzelnen Raum, die Küche.
Mit dem Einrichtungsassistenten
Am schnellsten geht es mit dem Assistenten. Klick oben auf das channelBar-Symbol, wähl „Einrichtungsassistent …“ und dann „Live-Werte in der Menüleiste“. Mit „Los geht’s“ führt er dich in wenigen Schritten zu deinem Kanal.
Home Assistant verbinden
Unter „Verbindungen“ wählst du, woher die Werte kommen: „Home Assistant verbinden …“ oder „MQTT-Broker verbinden …“. Für Home Assistant ist als „Adresse“ schon homeassistant.local:8123 eingetragen. Öffnest du Home Assistant im Browser unter einer anderen Adresse, trägst du diese ein; die komplette URL einzufügen funktioniert auch.
Dazu kommt ein Zugriffstoken. „Token-Seite öffnen“ bringt dich in Home Assistant auf die richtige Seite: Wähl dort „Token erstellen“, trag channelBar als Namen ein und füg den Token hier ein. Kopier ihn gleich, Home Assistant zeigt ihn nur einmal. „Verbindung testen“ zeigt, ob alles passt, und „Verbindung anlegen“ legt die Verbindung an.
channelBar lädt jetzt alle Werte aus Home Assistant, danach steht die Verbindung in der Liste. Hier legst du bei Bedarf weitere Verbindungen an, zum Beispiel zu einem MQTT-Broker. Für die Küche reicht diese eine, also geht es mit „Weiter“ weiter.
Den Kanal anlegen und Werte wählen
Der Kanal bekommt seinen Namen, hier „Küche“, und „Kanal anlegen“ legt ihn an. Den Namen kannst du jederzeit ändern.
Dann wählst du die Werte aus. Räume und Namen kommen direkt aus deinem Home Assistant, und rechts steht jeweils der aktuelle Wert. Für die Küche sind es das Licht, von der Heizung „Soll-Temp“ und „Modus“, dazu beide Rollos und das Fenster. Das Licht über dem Ofen liegt in dieser Installation in einem eigenen Bereich; das Kästchen davor nimmt alles darin auf einmal, Licht und „Dimmer“.
Layout und Menüleisten-Zeile
Nach „Weiter“ wählst du das Layout. „Flach“ setzt alle Werte direkt ins Menü, mit Trennern zwischen den Geräten; das passt gut für einen einzelnen Raum. „Mit Submenus“ verteilt die Werte stattdessen auf Untermenüs. „Zum Channel hinzufügen“ übernimmt deine Auswahl.
Findet der Assistent in deiner Auswahl passende Werte, schlägt er sie für die Menüleiste vor, hier das Fenster. Es heißt „Position“, weil der Sensor in Home Assistant nur als allgemeine Öffnung eingetragen ist und nicht als Fenster; das änderst du später. Als „Bezeichnung“ trägst du „Küche“ ein, sie steht dann vor dem Wert. Nach „Übernehmen“ zeigt der Kanal oben schon das Fenster, und „Fertig“ schließt den Assistenten ab.
Ganz nach links
Den Raum zeigen wir gern ganz links, vor den anderen Kanälen. Halte dazu die Befehlstaste gedrückt und zieh ihn in der Menüleiste einfach nach links.
Der Feinschliff
Ein Klick auf „Küche“ zeigt das Menü, wie der Assistent es gebaut hat. In einem sauber gepflegten Home Assistant passt das vielleicht schon alles, hier heißt das Fenster aber „Position“. Den Feinschliff machst du in den Einstellungen; du erreichst sie unten im Menü über „Einstellungen …“.
Icons für das Fenster
Oben in der Menüleiste erkennst du ein Icon schneller als ein Wort. Unter „Icons“ fügt das Plus ein neues hinzu: Es bekommt einen Namen und als Quelle ein SF Symbol, eine Datei oder eine URL. Für das Fenster entstehen zwei, mit den SF Symbols für ein geschlossenes und für ein offenes Fenster. Das offene bekommt eine orange „Tönungsfarbe“, so fällt es oben sofort auf; eine Tönung gibt es für SF Symbols. Einmal angelegt, nutzt du ein Icon in all deinen Kanälen.
Eine Pipeline für das Licht
Unter „Prozessoren“ legst du Pipelines an. Sie bereiten Werte auf, bevor sie im Menü erscheinen. „Schritt hinzufügen“ bietet dir viele Schritte, etwa „Runden“, „Rechnen“, „Kürzen“, „Textvorlage“ und „Zuordnung“. Mehrere Schritte hintereinander ergeben das Ergebnis, das du dann im Menü verwendest.
Für die Lichter reicht ein einziger Schritt „Zuordnung“: Aus der „Eingabe“ on wird als „Ausgabe“ eine Glühbirne, und off bleibt leer.
Der Titel in der Menüleiste
Zurück bei der Küche geht es auf die Seite „Menüleiste“. Mit „Vorschau“ siehst du jede Änderung sofort, so wie sie oben erscheint. Im „Menüleisten-Titel“ wählst du unter „Zelle hinzufügen“ den Punkt „Dynamischer Wert“ und nimmst das Küchenlicht; bei „Pipeline“ kommt die neue Pipeline dazu. Mit einem „Abstand“ rückt das Fenster nach rechts, und am Griff ziehst du es ans Ende.
Beim Fenster passt du die „Wertzuordnung“ an. Aus „geschlossen“ wird das Wort „zu“, davor kommt über „Zelle hinzufügen“ und „Statisches Icon“ das Icon für das geschlossene Fenster. Aus „geöffnet“ wird „auf“, davor das orange Icon. Mit „Übernehmen“ ist jede Zuordnung fertig.
Das Menü ordnen
Unter „Menüpunkte“ heißt das Fenster noch „Position“. Mit einem Klick auf die Zeile nennst du es „Fenster“. Die Reihenfolge änderst du per Ziehen am Griff: Das Licht über dem Ofen kommt nach oben, Heizung und Fenster wandern nach unten. Den „Trenner“ zwischen den beiden Rollos löschst du, denn sie gehören zusammen.
Das Ergebnis
Oben steht jetzt die Küche mit dem Fenster. Schaltest du im Menü das Küchenlicht ein, erscheint die Glühbirne direkt in der Menüleiste. So zeigt dir channelBar dein Zuhause, genau so, wie du es haben willst.