Server-Meldungen auf dem Mac: direkt in die Menüleiste, ohne offenen Port
Dein Server soll dir melden, wenn das Backup fertig ist? Mit dem Kommandozeilen-Tool channelbar schickt ein Linux-Server seine Meldungen über channelBar Cloud direkt in deine Menüleiste, und an deinem Mac muss dafür kein Port offen sein. Eine Zeile am Ende deines Skripts genügt. Das Video zeigt dir in gut drei Minuten, wie es geht.
Auch ein Server im Internet kann dir Meldungen in die Menüleiste von channelBar für macOS schicken. Der Weg führt über channelBar Cloud: Der Server schickt seine Meldung in die Cloud, und dein Mac holt sie dort ab. An deinem Mac muss dafür kein Port offen sein.
Das Tool auf dem Server
Zuerst kommt das Kommandozeilen-Tool auf den Server. Die Befehle für Debian und Ubuntu stehen auf channelbar.app unter „Linux“. Der erste holt den Schlüssel der Paketquelle packages.channelbar.app, der zweite trägt die Paketquelle von channelBar ein, damit apt das Paket findet. Danach lädt apt update die Paketlisten neu, jetzt auch die von channelBar, und apt install channelbar installiert das Paket. Fehlen curl oder gnupg, holst du sie vorher mit apt install curl gnupg. Für Fedora und Red Hat gibt es das Paket auch für dnf.
Ohne weitere Angaben zeigt channelbar alle seine Befehle. Für den Server zählen vor allem drei: config buffer-add richtet einen Buffer ein, ping prüft die Verbindung, und set schickt eine Meldung. Unter Linux spricht das Tool dabei immer mit channelBar Cloud.
Ein Kanal für den Server
Am Mac bekommt der Server einen eigenen Kanal. In den Einstellungen legt das Plus unter „Kanäle“ einen neuen an, hier heißt er „Server“. Die Vorlage „Standard“ zeigt die neueste Meldung als Text oben in der Menüleiste. Nach „Erstellen“ steht der Kanal oben erst einmal grau, bis die erste Meldung da ist.
Die Verbindung zur Cloud
Auf der Seite „Provider“ fügst du über „Provider hinzufügen“ „channelBar Cloud“ hinzu. So kommen die Meldungen aus der Cloud in diesen Kanal. Vorher braucht es noch die Verbindung zur Cloud, und „Verbinden“ führt dich zu „Cloud Buffer“.
Dafür brauchst du ein Cloud-Konto. Unter „Cloud Login“ legst du es mit „Konto anlegen“ an und bestätigst den Hinweis. E-Mail und Passwort brauchst du nicht: channelBar bekommt anhand deines App-Downloads einen Identifikator. Danach schaltest du unter „Cloud Buffer“ den Schalter ein, und channelBar holt ab jetzt Meldungen aus der Cloud ab. Ohne Konto lässt er sich nicht einschalten.
Die Cloud ist noch in der Beta und in deinem Kauf enthalten. Jedes Konto schickt bis zu 100 Meldungen am Tag; bis zum Ende der Beta können sich Umfang und Limits noch ändern. Aktuelle Informationen stehen auf der Seite channelBar Cloud.
Ein Buffer für die Meldungen
Unter „Cloud Buffer“ legst du jetzt einen Buffer an: Namen eintragen, hier „backup“, und das Plus daneben anklicken. Der Buffer hebt Meldungen bis zu 24 Stunden auf, bis dein Mac sie abholt.
Das Terminal-Symbol in seiner Zeile kopiert den passenden Befehl, channelbar config buffer-add mit dem Namen des Buffers. Er enthält deinen Identifikator und den API-Schlüssel dieses Buffers, behalte ihn also für dich. Auf dem Server fügst du ihn ein und bestätigst ihn; danach kennt das Tool den Buffer. Als Erstes prüfst du mit channelbar ping, ob der Server den Buffer in der Cloud erreicht.
Den Buffer zuweisen
Zurück beim Kanal „Server“ wählst du auf der Seite „Provider“ unter „Buffer hinzufügen“ den neuen Buffer aus. Ein Buffer lässt sich nur einem Kanal zuweisen; ist er schon vergeben, steht in der Liste, bei welchem.
Eine Zeile genügt
Jetzt reicht eine Zeile: channelbar set, der Name des Buffers und in Anführungszeichen der Text der Meldung. Die Meldung steht gleich oben in der Menüleiste. Schreib die Zeile zum Beispiel ans Ende deines Backup-Skripts. So meldet sich dein Server direkt in deiner Menüleiste, ganz ohne offenen Port.
Skripte auf deinem Mac selbst brauchen die Cloud nicht; wie sie Meldungen schicken, zeigt Nachrichten aus eigenen Quellen.